Montag, 21. Januar 2013

Mathias Koch, HAZ, zum Ergebnis der Landtagswahl

..."Eine leise, liberale Rebellion kam in Gang, die am Sonntagabend ganz Deutschland staunen ließ. Nie stand das tatsächliche Ergebnis einer Partei in so krassem Widerspruch zu allen vorab verfestigten Vorhersagen wie jetzt im Fall der FDP. Wahrscheinlich war es eben jene Verfestigung der Prognosen, die vielen Leuten irgendwann auf den Geist gegangen ist. Vielleicht wurde für ihren Geschmack einmal zu oft in den Medien – vom „Morgenmagazin“ bis zu den „Tagesthemen“ – das Lied vom Tod der Liberalen gespielt: draußen, chancenlos, erledigt. Zuletzt mochte mancher denken: Wer trifft eigentlich die Entscheidung im Land? Die Demoskopen und die Medien mit ihren nach oben oder unter gedrehten Daumen? Oder die Wähler?..."
Das trifft meiner Meinung nach den Nagel auf den Kopf

 

Montag, 14. Januar 2013

Wahnsinn mit Methode

Eine schöne Bescherung

Heiligabend. Überall beschenken sich die Menschen. Sie ahnen nicht, dass sie gleichzeitig auch unfreiwillig Geschenke verteilen – Strom und Geld.
   Wie es dazu kam? Es gab in Deutschland ca. 8500 Megawatt zu viel Strom im Netz, den zu der Zeit kein Mensch brauchte, worauf der Wind aber keine Rücksicht nahm.
   Der Strom musste aus dem Netz – um jeden Preis. Während die Windstromproduzenten kräftig kassierten, sanken zwar nicht die Temperaturen, wohl aber der Strompreis unter null. Deutschland musste dafür bezahlen, dass uns der Strom von Nachbarländern abgenommen wurde, und zwar mehr als 200 Euro/MWh.
   Wer das zahlte? Die deutschen Stromkunden mussten zahlen, und zwar die Differenz zwischen dem Börsenpreis von minus 200 Euro und der garantierten Einspeisevergütung von 30 Euro. Macht zusammen deutlich mehr deutlich als 200 nämlich 473,82 Euro/KWh wie Prof. Dr. Justus Haucap errechnet hat. Das waren allein am 1. Weihnachtstag Mehrkosten von 28 Mio. Euro.
Der Wahnsinn kriegt Methode...

Mittwoch, 9. Januar 2013

Drei Szenen einer Ehe

Vorher:
Sie: jung, gutaussehend, angesehener Beruf, Appartement, lebenslustige Partymaus. Er: mittleres Alter, gutaussehend, beste Perspektiven, Prominent, eigenes Haus, zurückhaltend.
Während:
Er wirkte nicht als „Womanizer“. War ihr zu "glatt, aber auf der Karriereleiter fast oben. Er ist fasziniert von ihr und ihrem Lebensstil. Sie wird prompt schwanger. Er tauscht alte gegen junge, dekorative Frau. Sie führt ihn als Frau an seiner Seite in die Schicki-Micky-Szene ein. Nähe zum Geldadel. Trennungskosten verursachen Liquiditätsenge. Hauskauf zu 100 % auf Pump. Aufstieg nach ganz oben. Repräsentieren im Schloss. Glamour ohne Ende. Finanzielle Ungereimtheiten. Absturz. Ruhm weicht Peinlichkeit. Frau geht auf Distanz.
Nachher:
Promifaktor sinkt. Einvernehmliche Trennung. Sie wohnt im Haus, er zieht ins Appartement. Zum Glück hat er Ehrensold. Zum Glück? Für wen? Sie hat Anspruch auf 50 %. Macht monatlich knapp 10.000 Euro. Er zahlt 4000 Euro Unterhalt an die Ex. Von den verbleibenden 6000 Euro trägt er wohl Hypothekenkosten für das von ihr bewohnte Haus und sicherlich horrende Anwaltshonorare, für den Versuch der Reputationsrettung. Er soll laut HAZ ein „gebrochener Mann, der psychisch völlig fertig ist“ sein und „an der Situation leiden“. Sie lächelt weiter in die Kameras. Kann sie sicherlich auch. Sie hat es geschafft. Er ist ruiniert....

Nachtrag:
Der bekannte Münchner Promi-Scheidungsanwalt Hermann Mesmer hat nachgerechnet:

Finanzielle Folgen der Trennung: Ehe-Aus des Glamourpaars: Bleiben Christian Wulff nur 4000 Euro zum Leben?
Ex-Bundespräsident Christian Wulff hat nicht nur seine Ehefrau Bettina verloren. Durch die vielen finanziellen Verpflichtungen, die auf ihn zukommen könnten, ist womöglich auch ein Großteil seines Ehrensolds futsch. Ein Promi-Scheidungsanwalt malt düstere Szenarien: „Es geht eine Etage tiefer für Wulff.“
Hier der ganze Artikel>>>
 

EU-Ratspräsidentschaft

Alle sechs Monate wechselt die EU-Ratspräsidentschaft nach einer festgelegten Reihenfolge. Bei aller Sympathie für die Kleinen der EU: Krisenstaaten bringen die EU mit Sicherheit nicht weiter. Wer Europa in Verhandlungen mit den USA, Russland oder China vertreten will, darf kein Leichtgewicht sein. Übrigens nach Zypern sind ab 01.01.2013 die Iren dran und dann folgen: Litauen, Griechenland und Lettland. Wie lange das so geht ? Bis 2015 !
Na, dann: Prost Neujahr