Sonntag, 31. März 2013

Dummdeutsch im Straßenverkehr

Kein Aprilscherz.
Am 1. April tritt die neue StVO in Kraft. Wer falsch parkt oder verkehrt in eine Einbahnstraße einfährt, muss mehr zahlen. Aber das ist alles unbedeutend. Der wahre Durchbruch wird darin liegen, dass Verkehr ohne Geschlecht stattfindet. Dann wird es keine Fußgänger, Radfahrer, Autofahrer, Kradfahrer, Mofafahrer pp. mehr geben. Die fallen dem „Genderirrsinn“ zum Opfer. Nicht Autofahrer, sondern am Verkehr teilnehmende Autofahrende müssen dann zu Fuß Gegenden und mit dem Rollstuhl Fahrenden an bestimmten Stellen die Straße überqueren lassen und an Ampeln dürfen zu Fuß Gehende nur weitergehen, wenn ein Ampelmensch Grün zeigt.
   Und in Hannover soll jetzt nach dem Willen der stellvertretenden grünen Ratsfraktionsvorsitzenden Ingrid Wagemann die Fußgängerzone verschwinden, weil „Fußgänger“ männlich sei und „Zone“ zu militaristisch. Sie wünscht sich stattdessen „Flaniermeilen“.
   Der formulierende "Studienabbrecher in Germanistik" hat allerdings den § 36 StVO vergessen, wonach den Weisungen von Polizeibeamten Folge zu leisten ist. Von Polizistinnen ist dort nicht die Rede...
Geht´s noch dämlicher?

Donnerstag, 21. März 2013

1997: "Deutschland wird zum Buhmann Europas"

1997, fünf Jahre vor der Euro-Einführung, schrieb Prof. Arnulf Baring in seinem Buch "Scheitert Deutschland":
   "Es wird heißen, wir finanzieren Faulenzer, die an südlichen Stränden in Cafes sitzen... Die Währungsunion wird am Ende auf ein gigantisches Erpressungsmanöver hinauslaufen … Wenn wir Deutschen Währungsdisziplin einfordern, werden andere Länder für ihre finanziellen Schwierigkeiten eben diese Disziplin und damit uns verantwortlich machen. Überdies werden sie, selbst wenn sie zunächst zugestimmt haben, uns als eine Art Wirtschaftspolizisten empfinden. Wir riskieren auf diese Weise, wieder das bestgehasste Volk Europas zu werden"
Baring wird von den "Politisch Korrekten" gern als nervig abgetan, obwohl er oft Recht hat, was die Entscheider nur nicht wahr haben wollen...