Dienstag, 23. Dezember 2014

PEGIDA verstört

Am Montag gingen  wieder 17500  in Dresden auf die Straße und sangen christliche Weihnachtslieder.
Das müsse nach Auffassung gemäßigter Kommentatoren Linkspopulisten in Politik und Medien natürlich verstören, weil PEGIDA deren  Erwartungen so gar nicht entspreche.
   Alexander Wallasch fragt in Spiegel-Online,  wann diese endlich begreifen würden, was hinter PEGIDA wirklich stecke. Hier wagen sich Angehörige der  Schweigenden Mehrheit erstmals in Massen auf die Straße, die seit Jahrzehnten augenscheinlich den Linken gehört hätte und hinter PEGEDIA verberge sich etwas ganz anderes als die Bezeichnung vermuten lasse. In Wirklichkeit würden die, die weniger Islam riefen, mehr Deutschland meinen.
   Aber warum gerade Dresden? Liege es vielleicht daran, dass sich die ostdeutschen Motagsmarschierer schon einmal von Politikerversprechen verschaukelt fühlten ?
Und nach Berthold  Köhler in der FAZ würden die Methoden der Linken nicht mehr funktionieren: Einfach die Nazi-Keule rausholen und sie so lange zu schwingen, bis auch die Union die Köpfe einziehen würde. Das sei inzwischen kontraproduktiv, weil sich die Proteste auch dagegen richten würden, in die rechte Ecke gedrängt zu werden.
   Und Wallasch meint, dass den PEGIDA mal einer sagen müsse:
"Liebe PEDIGA-Demonstranten. Ihr nehmt zwar euere Grundrechte wahr, das wird aber bei uns nur von Linken toleriert. Was ihr da aber treibt, ist kontraproduktiv. Ihr habt euren Bundespräsidenten missverstanden, der euch zu mehr Zivilcourage gegenüber gewaltbereiten Islamisten  aufgefordert hat.
   Was ihr macht, hat mit Zivilcourage nichts zu tun. Das ist in verstörender Weise Pro-Deutschland. Wundert euch bitte nicht, wenn Linkspopulisten in Politik und Medien sich leider gezwungen sehen, euch als Vaterlandsfreunde und Anti-Europäer zu brandmarken. Und solltet ihr das immer noch nicht kapiert haben, eben als Nazis und ewig Gestrige".
   Der grüne Linkspopulist Cem Özdemir scheint den Schuss allerdings noch nicht gehört zu haben. Er halte nichts "von so einer weinerlichen Haltung" im Umgang mit PEGIDA, sagte er im RBB und: "Klartext ist angesagt und nicht dieses Gesülze, was ich zum Teil höre".
Ausführlich:

Sonntag, 14. Dezember 2014

Klima in Lima

Unsere Umweltministerin hat laut FAZ ganze 5 Minuten vor einem fast leeren Plenum in Lima gesprochen. Offensichtlich hat die Weltgemeinschaft die Besserwisserei der Deutschen satt. Ihre Kernaussage:
„Jeder Dollar, der in den Klimaschutz investiert wird, ist eine Investition in die Zukunft“. Donnerwetter. Für diese Weisheit ist sie extra nach Lima geflogen?
   Jeder Euro auch? Bei uns wurden bisher, veranlasst von grünideologischen Öko-Lobbyisten, über die EEG-Umlage den Profiteuren der Energiewende mehr als 100 Mrd. Euro in die Taschen gespült, ohne auch nur ansatzweise deren spürbare Effekte nachzuweisen. Nur die Euros werden fröhlich weiter verbrannt, und der Irrsinn geht weiter, obwohl eine von der Bundesregierung eingesetzte Kommission zur Öko-Stromförderung zu dem Schluss kommt: " Zu teuer, klimapolitisch verfehlt und kaum messbarer Nutzen"!  (dpa/HAZ vom 26.02.2014)
   2014 musten wir allein für Ökostrom in einem Marktwert von 1,2 Mrd. Euro, 14,7 Mrd. Euro bezahlen und um den 3. Dezember herum, bei Windstille und Nebel, gab es mehrere Tage lang gar keinen Ökostrom. Der kam woher? Natürlich aus Kraftwerken, womit der CO2-Ausstoß deutlich stieg.
   Dafür zahlen wir den Niederländern bei windigem Sonnenwetter bis zu 70 Euro/Megawattstunde, damit sie uns den hier nicht verbrauchten Strom abnehmen. Die fahren dann fröhlich pfeifend ihre Gaskraftwerke runter und lachen sich über die bescheuerten Deutschen kaputt.
Irrsinn eben.

Montag, 24. November 2014

Toleranz

Eine Woche der Gehirnwäsche in Sachen Toleranz durch die ARD liegt hinter uns. Allerdings wurde der Begriff immer so ausgelegt, wie er gerade dem Redakteur ins Bild passte.
   Toleranz kommt aus dem Lateinischen und bedeutet duldsam, nachsichtig, ertragend und nicht akzeptierend oder, wie vielfach linksideologisch gewünscht, unterwerfend, unterordnend, auch nicht dem „Mainstream“ von Minderheiten anerkennend zu folgen.
   Toleranz ist die Respektierung der Freiheit der Persönlichkeit eines anderen, nicht aber die Übernahme des Glaubens an deren Richtigkeit und sie beinhaltet die Freiheit, davon abweichend seiner eigenen Überzeugung zu folgen.
   Toleranz dient dem Verstehen, nicht aber dazu, andere Lebensweisen übernehmen zu müssen. Deshalb ist Toleranz keine Einbahnstraße. Toleranz erfordert Toleranzgrenzen, die die Zumutbarkeitsgrenze einer Mehrheitsgesellschaft anerkennen.
   Toleranz erfordert von gesellschaftlichen Randgruppen, Iden- tifikationsräume einer Mehrheitsgesellschaft zu respektieren, in denen diese sich zu Hause fühlt.
   Deshalb müssen alle, die Toleranz für sich einfordern, zunächst einmal selbst tolerant und bereit sein, auf jeglichen missionarischen Fanatismus zu verzichten, um von der Mehrheitsgesellschaft die Anerkennung ihrer Lebensart als besonders lebenswert zu fordern.
   Nur dann kann Toleranz eine Brücke sein, das Zusammenleben unterschiedlicher Lebensformen erträglich zu gestalten.
Nach Prof. Alois Wierlacher

Sonntag, 26. Oktober 2014

Nicht zu fassen

Eine Partei, die überwiegend von ehemaligen CDU-Mitgliedern gegründet wurde, wird vom Medien-Mainstream in die Nähe des Faschismus´ gerückt und eine Partei mit ehemaligen und aktiven Kommunisten wird als Bereicherung der demokratischen Vielfalt gepriesen.

Diktatur der Minderheiten

So geht unser repräsentativer Parlamentarismus endgültig den Bach runter. Der Berliner Bürgermeister wird nur pro forma vom Senat und schon gar nicht von den Berlinern  gewählt. Tatsächlich zwingen  0,25 % der wahlberechtigten Berliner  (6353 Berliner SPD-Mitglieder) den Senat, in ihrem Sinne zu stimmen.
Ulrich Jörges (Stern) sieht darin die bisher krasseste Verletzung des Mehrheitsprinzips der Demokratie. Recht hat er.
   Das geht ja schon seit Jahren so. Die geringe Wahlbeteiligung führt dazu, dass vermeintliche Mehrheiten bei Wahlen tatsächlich eklatante Minderheiten sind. Selbst die Große Koalition in Berlin mit 80 % der Parlamentssitze kann sich nur auf 47 % der Wahlberechtigten stützen.
   Noch schlimmer sieht es bei Volksentscheiden aus. Engagierte Minderheiten zwingen damit schweigenden Mehrheiten ihren Willen auf. Dazu reicht bereits die Mehrheit der Stimmen  bei einer Mindestwahlbeteiligung von  20-30 %.
Beispiele gefällig?
- 29,7 % der Berliner verhinderten die Bebauung des Tempelhoferfeldes
- 16,6 % der Münchner und Umgebung verhinderten die Olympischen Winterspiele in Garmisch
- 20,3 % der Bayern setzten ein Rauchverbot durch
- 20,5 % der Hamburger verhinderten eine Schulreform
- 19,5 % der Braunschweiger stimmten für einen Stadionausbau
- last but not least: "Nur" 37,4 % haben den Goslarer OB abgewählt
Die Liste ließe sich locker fortsetzen. Von den Geiselnahmen der Gesellschaft durch  „Cockpit“ und „GDL“ gar nicht zu reden.

Medienkratie...

...nennt Hans-Ulrich Jörges das Gebahren vieler Medien, bei denen sich zu einer  linksintellektuellen Überheblichkeit ein unverschämt herabsetzender Ton geselle.
Merke:  Keiner ist so klug wie der jeweilige TV-Berichtende.TV- Reporter sprechen mit der Mimik des Allwissenden das quasi göttliche „Fach"-urteil.
Und: Alle Korrespondenten vor Ort sehen alles und wissen alles, selbst wenn sie z.B. in Kiew oder Kairo sitzen und über Donezk bzw. Damaskus berichten oder in Washington über einen Anschlag in Ottawa.
Prof. Michael Wolffsohn

Solidariät mit Flüchtlingen

Täglich fordern Linksintellektuelle Gutmenschen, die vermutlich Flüchtlingsunterkünfte nur aus dem Fernsehen kennen, vereint mit linkssozial gestrickten Medienvertretern, mehr Solidarität mit Flüchtlingen. Dabei täten sie gut daran, mal mit gutem Beispiel voranzugehen. Wenn zum Beispiel jedes der 60.000 Mitglieder der „Grünen“ eine Patenschaft für eine Flüchtlingsfamilie übernehmen würde, ließe sich  ein Großteil der Probleme schlagartig mindern.  
Die grünsozialistische Ideologie nach dem Motto: „Es muss etwas geschehen, wenn wir´s nur nicht machen müssen“, hilft nicht weiter.

Sonntag, 5. Oktober 2014

Energiewende: Wahnwitz mit System

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole, aber es passt mal wieder:
Klimadiktatoren und von ihnen infizierte Medien hämmern den Deutschen mal wieder ein, sie hätten zur Rettung des Weltklimas eine Führungsrolle zu übernehmen. Das ist teuer aber wirkungslos, weil
  • es 50 Mrd/Euro pro Jahr kostet
  • nur 4 % des CO2 Gehalts der Luft menschlichen Ursprungssind
  • der deutsche Anteil daran nur 3,1 % beträgt
  • wir damit nur 0,00124 % des CO2 in der Luft beeinflussen können (0,04 x 0,031)
  • eine wetterabhängige Stromversorgung ihre Grenzen hat
  • Windkraftanlagen im Schnitt 1530 Std/Jahr Strom liefern können
  • Fotovoltaikanlagen ca. 980 Std./Jahr
  • das Jahr aber 8760 Std. hat
  • für die restlichen 6250 Std.brauchen wir Kraftwerke oder Stromspeicher.
  • wir aus ideologischen nicht aus wirtschaftlichen Gründen Kernkraftwerke stilllegen
  • und wegen der Kohlekraftwerke zur Zeit 2,8 % / Jahr mehr CO2 in die Luft geblasen werden
  • unsere Nachbarn weiter auf Kernkraft, und die Amis auf  Gaskraftwerke setzen  und  so CO2  einsparen (die Amis 14,1 % /Jahr)
  • womit der Strom in der übrigen EU nur halb so viel kostet wie bei uns
Durch diesen ideologischen Irrsinn wird den Deutschen durch die EEG-Umlage jährlich 20 Mrd. an Kaufkraft entzogen und ihnen wird eingehämmert, wo immer es geht, Energie einzuparen,  damit die Haushalte weiterhin die Hauptlast der Energiewende tragen können. Die Strompreise für Haushalte stiegen von 2008 bis 2014 um 38 % und die der Industrie um lediglich 13 %.
Quellen:
Statistisches Bundesamt, Spiegel 12/2013, FAZ v.14.01.13

Montag, 8. September 2014

Mehr Intoleranz wagen

Pakistani vergewaltigen über Jahre Kinder in England, ein Arabisch-Türkischer-Familienclan schießt in Lüneburg um sich, eine „Shariah-Police“ treibt in Wuppertal ihr Unwesen und in Berlin haben schon seit Jahren Libanesisch-Arabische-Clans das Sagen.
   Und wir? Wir haben aus Gründen der politischen Korrektheit Angst davor, die Dinge beim Namen zu nennen. Kotzbrocken sind Kotzbrocken, Irre sind Irre, Vergewaltiger sind Vergewaltiger, Schläger sind Schläger und Verbrecher sind Verbrecher - egal welche Religion sie haben.
   Wenn auf unseren Straßen ein türkisch-arabischer Mob seine Hasstiraden gegen Andersdenkende skandiere und randaliere, müssten auch die letzten Multi-Kulti-Prediger merken, dass etwas schieflaufe. Auch dass ein Arzt mit pakistanischen Wurzeln nicht in einen Topf mit ägyptischen Hasspredigern gehöre. Es könne nicht funktionieren,  alles und jeden integrieren zu wollen, meint Alexander Wendt im Focus
   Multi-Kulti-Fuzzis schwingen die Rassismuskeule. Wir sollen verstehen. Wir sollen verzeihen. Schluss damit. Wer sind wir denn? Meint Sybille Berg in Spiegel-Online. Es würden bei uns Menschen leben, die keine Schranken kennen, die andere töten, ihnen Schaden zu fügen. Dabei sei es vollkommen egal, ob sie religiöse Fundamentalisten, Extremisten, Nazis oder Irre sind. Mit ihnen sei nicht zu diskutieren und ihnen seien keine entschuldigenden Eigenschaften aufgrund ihrer Religion, ihrer ethnischen Herkunft  oder ihrer Sozialisation zuzuschreiben. Wer seine Mitmenschen nicht in Ruhe lasse und sie tyrannisiere müsse bestraft, ausgeschlossen und verachtet werden.
Recht haben sie beide.

Mittwoch, 3. September 2014

Riskieren Journalisten in Kriegsgebieten ihr Leben für die Wahrheit?

Das sind Märchen. Die mediale Realität ist eine andere. Die meisten Recherchen erfolgen unter der Kontrolle oder mit gezielter Unterstützung einer der Kriegsparteien. Somit wird für alle klar, eine objektive Berichterstattung kann es in einem solchen Krieg nicht geben. Die meisten journalistischen Arbeiten dienen propagandistischen Zwecken einer Kriegspartei.
Insbesondere der Konflikt in der Ukraine hat gezeigt, wie einseitige Quellen, Bilder und Recher- chemöglichkeiten zu krassen Fehleinschätzungen führen können. Die unkritische und teilweise unprofessionelle Kriegsberichterstattung hat dazu geführt, dass sich die Spannungen zwischen den ethnischen Gruppen noch verstärkt haben. Medien haben mitgeholfen, die vorhandenen Spannungen zu potenzieren.
Hans-P. Siebenhaar, Handelsblatt Online

Sonntag, 20. Juli 2014

Innenpolitische Schlagzeilen

Focus Online: 
"Der IQ der Deutschen sinkt. Nur ein kleiner Teil der Bevölkerung wird immer schlauer. Die Deutschen zum Beispiel verbesserten sich von 1954 bis 1981 um 17 IQ-Punkte das entspricht dem Unterschied zwischen einem Studenten und einem Normalbürger. Mit dem Anstieg des IQ war auch wirtschaftlicher Aufstieg verbunden. Doch etwa in den 1990er-Jahren kam die Wende. Der IQ sackte nach unten ab. Die Dummen werden dümmer und die Intelligenten werden intelligenter". das passt zu: "Die Armen werden ärmer und die Reichen werden reicher"
GZ vom 16.07. 2014: 
"Mehr Menschen im Land von Armut bedroht".
Was ein Wunder, bei der Zunahme der Armutsflüchtlinge. Und: siehe oben.

ARD "Fakt" vom 15.07. 2014:
"Die Lebenserwartung in Deutschland sinkt. Grund: Immer mehr Menschen leiden unter Adipositas- Fettleibigkeit. 25 % der Deutschen sind adipös". Deutschland wird immer fetter. Mit steigender Tendenz 
HAZ vom 16.07.2014: 
"Nach einer Studie der AOK brauchen Bürger Nachhilfe in Gesundheitsfragen. 60 % der Deutschen haben eine problematische oder unzureichende Gesundheitskompetenz und 25 % können mit den ärztlichen Empfehlungen nichts oder wenig anfangen".
SZ vom 16.07.2014
Die Zahl der Überschuldeten der unter 20-jährigen hat sich in den letzten 10 Jahren vervierfacht. Die Zahl der Finanz-Analphabeten und "Auf-Pump-Käufer" steigt rasant.
Stern.de vom 25.07.2014 
Jeder Dritte junge Erwachsene zwischen 25 und 35 Jahren schließt seine Berufsausbildung nicht ab. Ein-Euro-Jobs sind in vielen Fällen lukrativer. Der Anteil der Abbrecher ist innerhalb eines Jahres von 22 auf 36 % gestiegen
FAZ vom 21.07.2014:
Ungleichheit überschätzt. Die Deutschen fühlen sich gerne schlecht.
In Deutschland geht es nicht gerecht zu, findet die Mehrheit der Deutschen. Eine neue Studie zeigt aber: Die Ungleichheit ist viel geringer als gedacht.

Fazit: 
Wann kommt mal ´ne Studie, die aufzeigt, was jeder ahnt: Dass es da einen Zusammenhang gibt !

Freitag, 13. Juni 2014

Verbrannte Erde

Politik und Medien reiben sich die Augen und stellen sich verstört die Frage nach den Schuldigen an den Zuständen im IRAK. Die Antwort liegt doch auf der Hand. 
Es ist die verfehlte Politik des Westens unter Führung der Amerikaner, auf der Basis westlicher Maßstäbe bestehende Strukturen zu zerschlagen  und islamistisch verfeindeten arabischen Volksstämmen, deren kulturellen Hintergrund man nicht verstanden hat oder nicht verstehen wollte, mit missionarischem Eifer westliche Wertesysteme überstülpen zu wollen.
Kriegerische Interventionen und die kurzsichtige Unterstützung Aufständiger mit vermeintlich  hehren Zielen, haben das Chaos im Nahen- und Mittleren Osten beflügelt und Millionen Menschen die Lebensgrundlagen zerstört.
Laut Obama haben die Amerikaner einen "souveränen, stabilen, selbständigen Staat" hinterlassen.
Tatsächlich aber hat die US-Militäraktion für die 32 Millionen Iraker eine heillose Lage heraufbeschworen. Die Idee, "Bomben für Demokratie", hat grenzenloses Verderben über den Nahen Osten gebracht. Nichts wurde erreicht, stattdessen Schreckliches angerichtet. Gewalt wurde gesäht und verbrannte Erde wurde hinterlassen.

Dienstag, 27. Mai 2014

EU: Jetzt wird frisiert

Die EU-Wahl ist gelaufen. Jetzt werden die Haushalte frisiert. Nach der 727-seitigen Statistikanweisung "Europäisches System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen auf nationaler und regionaler Ebene in der EU" besteht ab 01.09. die Pflicht, in die Statistik der Bruttoinlandsprodukte (BIP) die geschätzte Wertschöpfung aus der Schattenwirtschaft mit einzuberechnen.
Also zählen dann z.B. Umsätze  von Verbrechern  aus Prostitution, Drogenhandel, Alkohol- und Zigarettenschmuggel, Markenpiraterie und Schwarzarbeit zur Wirtschaftsleistung eines Landes mit dem Vorteil dazu, dass sich diese erhöht und automatisch die Staatschuldenquote anteilig sinkt. Die Spanier haben schon mal angekündigt, dass deren Schattenwirtschaft 25 % ihres BIP ausmacht. Auch die Mafia wird sich über die Wertschätzung freuen. Mal sehen, wer den besten Friseur hat...

Sonntag, 18. Mai 2014

EU

„Die EU gilt als bürgerfern, gängelnd, bevormundend, gleichmachend, bürokratisch, undemo- kratisch und ineffizient“.
Günter Verheugen – Ehemaliger EU-Kommissar
28 EU-Kommissare und ihre Mitarbeiter versuchen, ihre Existenz mit überflüssigen Richtlinien zu rechtfertigen.

Beispiele gefällig ?

Leiterrichtlinie 2001/45/EG:
„Die Leiterfüße von tragbaren Leitern müssen so auf einem stabilen, festen, angemessen dimensionierten und unbeweg- lichen Untergrund ruhen, dass die Stufen in horizontaler Stel- lung bleiben. (...) Das Verrut- schen der Leiterfüße muss wäh- rend der Benutzung entweder durch Fixierung des oberen oder unteren Teils der Holme, durch eine Gleitschutzvorrichtung oder durch andere gleichwertige Lösungen verhindert werden“.
Vibrationsrichtlinie RL 2002/44/EG
Sie soll die Arbeitnehmer vor zu starken Erschütterungen, bei- spielsweise beim Bohren, schützen.
Die Betriebe sind deshalb angehalten, Gefährdungsbeur- teilungen durchzuführen und "Vi- brationskonten" zu führen, auf denen Messdaten festgehalten werden.
Brüssel schreibt dem Arbeit- nehmer genau vor, wie viel Vibration sein darf: "Die Bewertung des Ausmaßes der Exposition für Hand-Arm-Vibra- tion erfolgt nach dem Stand der Technik anhand der Berechnung des auf einen Bezugszeitraum von acht Stunden normierten Tagesexpositionswertes A (8); dieser wird ausgedrückt als Quadratwurzel aus der Summe der Quadrate (Gesamtwert) der Effektivwerte der frequenzbewer- teten Beschleunigung in den drei orthogonalen Richtungen a (tief) hwx, a (tief)why; a(tief)hwz."
Alles klar?

Sonntag, 11. Mai 2014

Vegetarier? - Nein Danke

Eine Studie der Uni Graz besagt: Vegetarier bekommen häufiger Krebs und öfter Herzinfarkte. Sie sind anfälliger für chronische Krankheiten wie Asthma, Diabetes, Migräne, Allergien. Auch leiden sie häufiger unter Angststörungen und Depressionen, psychosomatischen Beschwerden und Essstörungen. Ihre Lebensqualität ist wegen ihrer körperlichen und psychischen Probleme niedriger. Auch leiden ihre sozialen Beziehungen und ihre umweltbedingte Lebensqualität ist eingeschränkt.
Aus "Focus-Online"
Der Bio- und Veganer-Exorzismus ist eine Luxushaltung der Übersatten. Nur wer den gut gefüllten Supermarkt nebenan hat, kann sich esoterische Nahrungstabus leisten.

Sonntag, 4. Mai 2014

Zeitungen verachten zunehmend ihre Leser

Wenn man kritischen Kommentaren glaubt, dann laufen sehr vielen Zeitungen immer mehr Leser davon. 
Ein Grund dafür: hochmütige Zeitungsmacher. 
Immer mehr Menschen müssten den Eindruck haben, es werde an ihrem Leben, ihren Eindrücken, ihren Haltungen vorbei geschrieben. Da bastle sich eine abgehobene selbsternannte Medienelite eine Scheinwelt. Eine Welt, wie sie ihr und nur ihr gefalle. Da herrsche der übellaunige Nörgelton der Hyperkorrekten und Dauerbesorgten, der Schönredner und Besserwisser. Gerade in der Ukrainekrise würde deutlich, wie weit die Schere zwischen dem Tenor der jeweiligen Kommentare und den Leserbemerkungen gleich darunter auseinandergeht.

Samstag, 3. Mai 2014

Stufen medialer- und politischer Erregung

  • Vermeintlicher Eklat
  • Reflexartige Bewertung
  • Aufschrei
  • Empörung
  • Betroffenheit
  • Vermutungen
  • Widersprüche
  • Verwirrung
  • Nachdenklichkeit
  • Ernüchterung (derzeitiger Stand in der Ukrainekrise)
  • Alternativen
  • Analyse
  • Realität
  • Suche nach den Ursachen
  • Suche nach den Schuldigen
  • Bestrafung der Unschuldigen  
  • Auszeichnung der Nichtbeteiligten

Sonntag, 13. April 2014

Schizophrene politische Sichtweisen

Kiew: 
Aufruhr, brennende Barrikaden, besetzte öffentliche Gebäude, prügelnde und vertriebene gewählte Parlamentarier, Tote: 
Ein vom Westen bejubelter Freiheitskampf. 
Donezk: 
Aufruhr, brennende Barrikaden, besetzte öffentliche Gebäude, prügelnde und vertriebene gewählte Parlamentarier, Tote:
Eine von Putin gesteuerte, gezielte Provokation pro-russischer Aktivisten. 
Fazit:  
Eine dilettantische Politik der EUSA-Staaten hat die Ukraine zerrissen, Wind gesäht und Sturm geerntet. Der "arabische Frühling" lässt grüßen...

Sonntag, 6. April 2014

Putin-Versteher

Ich gehöre also auch zu den „Putin-Verstehern“, befinde mich dabei aber in bester Gesellschaft mit Gerhard Schröder, Klaus von Dohnanyi, Peter Scholl-Latour, Hans-Ulrich Jörges, Jacob Augstein, Helmut Schmidt, Gregor Gysi, Helmut Kohl, Peter Gauweiler, Günter Verheugen, Armin Laschet, Erno Erler und vielen anderen.
   Leider wird deren Meinung durch die gleichgeschalteten medialen „Timoschenko-Versteher“ unterdrückt, sonst wäre das Meinungsbild in Deutschland deutlich anders als im Deutschland-Trend der ARD dargestellt.
   Wann begreifen die Medien, dass sich die kritisch wache Öffentlichkeit nicht mehr einseitig indoktrinieren lässt, weil es ein Leichtes ist, sich mit einem Mausklick alternativ zu informieren, sich eine eigene Meinung zu bilden und so die Mainstream-Propaganda kritisch zu hinterfragen.

Donnerstag, 27. März 2014

Gleichgeschaltete Medien

Wenn Medien mit den Wölfen heulen und Europa helfen, einen kapitalen Fehler zu vertuschen. 
   Jörges hat Recht, wenn er schreibt, dass einen entsetzen muss, in welcher Geschwindigkeit und Geschlossenheit die meisten Medien auf den (gleichgeschalteten) Modus des kalten Krieges umgeschaltet haben. 
   Das erinnert stark an eine gehirnwaschende Vorbereitung der Bevölkerung auf Konfrontationen.
Auch ist es wirklich erschreckend, dass der Friedensnobelpreisträger EU durch dilettantische und dümmliche Naivität mit einem „Entweder-Oder“ in der Assoziierungsfrage die Krise ausgelöst und Europa an den Rand eines Krieges manövriert hat.
   Die Annexion der Krim ist „illegal“. Aber ist sie auch nicht legitim? In Kiew wollte ein zum Teil gewalttätiger Mob die alte Ukraine nicht mehr und hat sie weggepuscht und auf der Krim wollte die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung, die Gunst der Stunde nutzend, da nicht mitmachen. Aber das Selbstbestimmungsrecht der Völker, fundamentaler Wert des Westens, darf aus westlicher Sicht nur von denen beansprucht werden, die dazu gehören wollen.
Nach Hans-Ulrich Jörges: Zeiten der Lüge im "Zwischenruf aus Berlin" Stern 14/2014
   40 Jahre hat die Bundesrepublik das Völkerrecht ignoriert und es als legitim erklärt, das Selbstbestimmungsrecht der Deutschen auf Vereinigung einzufordern, das, die Gunst der Stunde nutzend, mit sehr viel Glück 1990 und mit ""Bauchschmerzen" einiger "Freunde" völkerrechtlich legalisiert werden konnte.
Ich wette: In ein paar Jahren wird auch der Krim-Anschluss völkerrechlich legalisiert !

Freitag, 21. März 2014

EU zündet die nächste Eskalationsstufe

Die EU hat mit der Unterzeichnung des politischen Teils eines Assoziierungsabkommens mit einer demokratisch nicht legitimierten Regierung der Ukraine - von Putschistens Gnaden - die nächste Eskalationsstufe gezündet.
   In Brüssel sitzen dilettantische Technokraten und keine außenpolitisch gewieften Diplomaten. Sie haben gedankenlos und ohne Rücksicht auf die sozialen und politischen Folgen in der Ukraine genauso machtpolitisch die Muskeln spielen lassen wie sie es Moskau vorwerfen. Und sie haben nicht begriffen, dass es der Ukraine seit 1991 nicht gelungen ist, aus dem komplizierten Gebilde einen Nationalstaat mit gemeinsamen Identitäten zu schaffen, denn die Ukraine besteht faktisch aus unterschiedlichen Ländern, in denen die tiefe kulturelle Kluft nicht einmal ansatzweise überwunden ist.
   Anstatt auszuloten, welche Lösung für die Ukraine mit ihren unterschiedlichen internen und externen Interessen mittelfrisstig die beste wäre und die beabsichtigten Wahlen am 25. Mai abzuwarten, haben die EU-Politiker mit dieser Unterschrift unnötig weiter an der Eskalationsschraube gedreht.
   Dabei braucht die Ukraine im Moment nichts dringender, als zur Ruhe zu kommen, um ihren inneren Frieden zu finden.

Sonntag, 16. März 2014

Betrogene Russen – Rache für Snowden?

Putins Kurs auf der Krim hat seine Wurzeln im Wortbruch des Westens. Keinen Daumenbreit sollte sich die Nato nach Osten ausbreiten versprachen US-Außenminister James Baker und Hans Dietrich Genscher Michael Gorbatschow und Eduard Schewardnadse, wenn Moskau der Nato-Mitgliedschaft des wiedervereinigten Deutschlands zustimme. Nun steht sie an Russlands Grenzen.
Wen kann es also wundern, dass sich Russland zum ersten Mal seit seiner Niederlage im Kalten Krieg wehrt? Seit 10 Jahren steht die Nato im Baltikum an Russlands Grenze. Schon 2007 hatte Putin anlässlich der Überlegungen, Georgien und die Ukraine in die Nato aufzunehmen auf einem Nato-Gipfel in Bukarest gewarnt:
„Das Entstehen eines mächtigen Militärblocks an unseren Grenzen würde in Russland als direkte Bedrohung der Sicherheit unseres Landes betrachtet".
Putin wurde nicht ernst genommen und Gorbatschow beging einen schweren Fehler: Er vertraute dem Westen – ohne Vertrag.
Hans-Ulrich Jörges - Stern
Übrigens: Die Krim gehörte 200 Jahre zu Russland und wurde 1954 vom Ukrainer Chruschtschow der Ukraine "geschenkt".


Russen Bashing wegen Europas Dummheit

Ach ja, die Russen sind schuld? Wieder mal? Und der Westen, Europa voran, zeigt sich den edelsten Werten der Menschheit verpflichtet, Demokratie und Autonomie in der Ukraine?
Diese Weltbild ist Stern Kolumnist Hans-Ulrich Jörges zu simpel. Und verlogen obendrein. Denn ausgelöst habe die Höllenfahrt  in den kalten Krieg seiner Meinung nach die Europäische Union. Aus Dilettantismus. Aus fehlender Weitsicht. Aus Großmannssucht. Ja, aus Dummheit. Denn das Tauziehen um ein Assoziierungsabkommen der Ukraine mit der EU habe das Land geradezu in die Spaltung getrieben.
Für die Höllenfahrt in den kalten Krieg um die Uraine trüge die EU die Verantwortung, nicht Russland. Sie hätte Moskau in die Verhandlungen mit Kiew mit einbinden müssen.
mehr: "Stern" 11/2014 v. 06.03

Mittwoch, 26. Februar 2014

Tugendwahn

Na bitte geht doch. Die linksintellektuelle Journaille heult auf. Thilo Sarrazin hat mal wieder ein Buch geschrieben und auf 68 Seiten die Medien kräftig aufgemischt. Es hagelt Verrisse. Allerdings hat es außer „Bild“ bisher kaum ein politisches Nachrichtenorgan gewagt, Sarrazins Thesen öffentlich zu drucken. Der Verriss findet im Internet statt. Besser konnten Sarrazins Thesen darüber, dass ein linksgrüner Gutmenschenkonformismus die veröffentlichte Meinung diktiert, nicht belegt werden. Das fördert die Auflage des Buches. Sarrazin hat das Publikum auf seiner Seite und irgendwann wird auch dem letzten linken Journalisten aufgehen, dass seine veröffentlichte Meinung schön längst nicht mehr die öffentliche Meinung prägen kann.
„Erscheint ein genialer Mensch in Deutschland, so erkennt man ihn daran, dass sich alle Dumm- köpfe gegen ihn verbünden“, Lion Feuchtwängler über Bert Brecht. So gesehen ist Thilo Sarrazin der Bert Brecht des tugendliberalen Zeitgeistes.

Mittwoch, 15. Januar 2014

Sozialtourismus

Das Unwort des Jahres: „Sozialtourismus“. Dieses (Unwort) diskriminiert Menschen, die aus purer Not eine bessere Zukunft suchen, und (es) verschleiert ihr prinzipielles Recht hierzu“, so die Begründung der Jury aus Sprachwissenschaftlern.
Da ist es erfrischend, dass Philipp Engel in seinem Kommentar vom 15.01.2014 in der GZ ein paar Sachen richtigstellt.
   Die CSU habe nicht ohne Erfolg Stimmung gemacht, schreibt er, weil die Ablehnung gegen mögliche Sozialflüchtlinge aus Rumänien und Bulgarien sicherlich weiter verbreitet sei, als die Realität legitimiere, wobei die Leute, die diese Meinung teilten, viel Gegenwind bekämen, insbesondere von liberalen Linken, die dabei einen arrogant wirkenden missionarischen Eifer an den Tag legen würden.
   Und: Besser wäre es, die Ängste der Menschen ernst zu nehmen.
Recht hat er. Nur scheint seine Kollegin Katrin Teschner auf der gleichen Seite das nicht recht ernst zu nehmen. Für sie ist die Debatte um die, aus ihrer Sicht „sogenannte“, Armutswanderung besonders irrational. Offensichtlich kommt es darauf an, von wo aus man auf das Problem guckt. Christian Ude, bekanntlich SPD Mitglied, hat als Präsident des Deutschen Städtetages gewarnt, dass in einigen Kommunen die Situation so außer Kontrolle geraten sei, dass auch eine Befriedung durch Geld nicht mehr helfe. Das Papier trägt die Überschrift: „Probleme durch Zuwanderung aus Rumänien und Bulgarien“ vom Februar 2013.
   Ich weiß nicht, aus welcher Sicht Frau Teschner im Moment argumentiert: Aus der Brüsseler oder Braunschweiger. Würde sie einmal nach Duisburg, Dortmund, Berlin-Neukölln oder in andere Problembereiche deutscher Großstädte fahren und dort ihren „Europa Blick“ zu diesem Thema abfassen, würde auch sie auf Quartiere mit hunderten von „Selbständige“ stoßen, deren Einnahmen, oftmals auch noch ausgebeutet, neben einem Hungerlohn ausschließlich aus Kindergeld bestehen, und zwar auch für Kinder, die nicht in Deutschland leben. Das waren 2013, also bereits vor Wegfall der Zuzugsbeschränkung, 32.575 Bürger dieser Länder.
   Schonungslos schildert eine Bund-Länder-Arbeitsgemeinschaft in ihrem Bericht, dass viele Städte die Probleme durch Zuwanderer aus Bulgarien und Rumänien nicht in den Griff bekommen. „In erheblichem Umfang sind die betroffenen Großstädte damit konfrontiert, dass eine Anzahl des besagten Personenkreises Scheingewerbe anmeldet, betteln geht oder insbesondere Frauen der Prostitution nachgehen, um Einkommen zu erzielen.“
   So sei der Anteil von Zuwanderern der beiden Länder in Duisburg von Ende 2010 bis Ende August dieses Jahres um 142 Prozent gewachsen. In Berlin wurden 80 Prozent mehr Bulgaren und Rumänen registriert, in Offenbach 71 Prozent mehr. Die Zuwanderung habe eine „Dimension erlangt, der mit eigenen Finanzmitteln dieser Städte nicht mehr zu begegnen ist.“
   Als Wohnungen würden „häufig Scheinadressen oder Massenunterkünfte angegeben, um ein Gewerbe anzuzeigen, Anträge auf Sozialleistungen zu stellen oder ein Konto eröffnen zu können“, heißt es in dem Papier weiter.
   Resigniert stellen die Experten fest: „Es wird teilweise die Aufnahme eines Gewerbes angezeigt, um die eingeschränkte Arbeitnehmerfreizügigkeit und die Arbeitserlaubnispflicht sowie Sozialversicherungsbeiträge zu umgehen. In vielen Fällen besteht der Verdacht einer Scheinselbständigkeit und Schwarzarbeit sowie Zahlung von Dumpinglöhnen.“
   Das Problem: Bulgarien und Rumänien exportieren ihre Roma-Probleme und denken gar nicht daran, deren Situation mit EU-Mitteln im eigenen Land zu verbessern. Den Zuwanderern steht das Geld auch für Kinder zu, die gar nicht in Deutschland, sondern noch im Heimatland leben.
   So erhielten im Juni 2013 insgesamt 32 579 Bulgaren und Rumänen Kindergeld – 44 Prozent mehr als im Juni 2012. In einigen Großstädten ist der Anstieg der Kindergeldzahlungen deutlich höher. In Krefeld und Duisburg stiegen die Kindergeldzahlungen an Rumänen und Bulgaren sogar um 51,29 Prozent.
   Aber: 11,6 Prozent der Rumänen-Kinder und 4,6 Prozent der Bulgaren-Kinder, für die Deutschland bundesweit Kindergeld zahlte, lebten noch im Heimatland. Die Zahl könne bald stark ansteigen, befürchtet die Arbeitsgemeinschaft. Denn: Bei Polen liege die Quote der im Heimatland verbliebenen Kinder mit Leistungen aus Deutschland inzwischen 30,65 Prozent.
   Tröstlich, dass Frau Teschner noch darauf verweist, dass die sogenannte „Freizügigkeitsrichtlinie“, die den Anspruch auf Sozialleistungen seit 10 Jahren regelt, in allen EU-Ländern gilt. Dummerweise haben aber insbesondere die neuen EU-Länder damit keine Probleme, weil da keiner hin will und
keine Chance sieht, ohne Arbeit so ein Sozialeinkommen zu erzielen wie in Deutschland.
   Laut Brüssel ist das alles Unsinn. Die Zuwanderung aus Rumänien und Bulgarien nütze dem deutschen Wohlstand. Und aus dem Wörterbuch der Empörungspolitik und des Gutmenschen-Fundamentalismus werden zu diesem Thema dann auch reflexartig die Totschlagargumente: „Hetzte, Populismus, Stammtischbefriedigung, Stimmungsmache usw.“ ausgepackt.
   Diese versuchen nun mit großem Aufwand den Deutschen weis zu machen, dass es sich bei den Zuzüglern mehrheitlich um hochgebildete Fachkräfte handelt. Bisher haben 70.000 Menschen aus Bulgarien und Rumänien ihren Wohnsitz in Deutschland und bis Ende 2014 sollen es weitere 200.000 werden. Wenn die Mehrheit wirklich Ärzte und Ingenieure sind, muss man sich um das Gesundheitssystem und die Wirtschaft der beiden Länder ernsthaft Sorgen machen. So viele Ärzte und Ingenieure kann es dort gar nicht geben.
   Wenn dann noch der Europäische Gerichtshof feststellt, dass Deutschland einer achtköpfigen Roma-Familie Hartz-IV-Leistungen von rund 3000 Euro im Monat zu zahlen hat, wird das Auswirkungen auf alle Sozialschwachen in der EU haben, die dann in Deutschland ohne Arbeit durch Hartz-IV-Leistun­gen Einnahmen in einer Höhe haben würden, die sie durch Arbeit in ihren Heimatländern niemals erzielen würden. Dann spätestens wird das deutsche Sozialsystem endgültig kollabieren. 
   Das Neueste vom 05.02. 2014: "Anstieg um das Doppelte. Immer mehr Armutszuwanderer bekom- men Hartz IV"
zu lesen im Focus Online

Im Namen des Klimawandels...

wird in Deutschland die Umwelt zerstört, weil
  • Waldflächen für Windräder gerodet,
  • Windräder in Landschaftsschutzgebieten gebaut und
  • Vogelarten durch Windräder bedroht werden.
  • Windräder das Landschaftsbild  verschandeln
  • Braunkohlebagger weite Teile zu Mondlandschaften umpflügen
  • Braunkohlebagger Lebensräume zerstören
Und wofür das alles?
  • Um 2014 festzustellen, dass in Deutschland
  • mehr Strom aus Kohle statt aus Atom produziert wird
  • Strom aus dem dreckigsten Energieträger Braun- kohle auf den höchsten Wert seit 1990 gestiegen ist
  • womit jährlich mehr CO2, Staub und Schadstoffe in die Luft geblasen werden
  • mehr Braunkohle als anderswo abgebaut wird
  • die Ziele des Klimaschutzes so nicht zu erreichen sind
  • die Strompreise weiter steigen
Dazu die Grünen: 
  • „Das kann doch nicht gewollt sein!“
Dazu der Energieminister: 
  • „Man kann nicht zeitgleich aus Atom und aus Kohle aussteigen!“
Na, dann. Dem Weltklima ist es eh wurscht was in Deutschland passiert. Hauptsache wir zahlen für den Irrsinn.
Nach einem Artikel in der HAZ

Mittwoch, 8. Januar 2014

Heute schon die Welt gerettet

Öko-Diktatoren und von ihnen infizierte Medien hämmern den Deutschen ein, sie hätten zur  Rettung des Weltklimas eine Führungsrolle zu übernehmen und dafür eine Billion Euro zu investieren.
Fakt ist jedoch:
  • die Zustimmung zur Energiewende ist von 68 % auf 39 % gesunken
  • sie ist teuer aber wirkungslos
  • teuer, weil wir für Energie im Marktwert von 3 Mrd. Euro 20 Mrd. Euro bezahlen
  • wirkungslos, weil der CO2-Gehalt der Luft nur 0,038 % beträgt
  • davon 96 % natürlichen und 4% menschlichen Ursprungs sind
  • der deutsche Anteil an den 4% nur 3,1 % beträgt
  • damit können wir nur 0,00124 % des CO2 in der Luft beeinflussen
  • daran sind alle unsere Anstrengungen zu messen z.B.
  • verursachen 44 Mio. PKW 15 % unseres CO2-Anteils
  • das sind  0,00019 % des weltweiten CO2
  • 1 Mio. Elektrofahrzeuge würden 0,34 % des deutschen CO2 einsparen
  • das wäre weltweit nicht messbar (- 0,0000646 %)
  • wir setzen auf wetterabhängige Stromerzeugung
  • ein Jahr hat aber 8760 Std.
  • Windkraftanlagen liefern nur 1.530 Std. Strom
  • Photovoltaikanlagen nur  980 Std.
  • was passiert in den restlichen 6250 Std.?
  • Wetter liefert auch Strom, wenn er nicht gebraucht wird
  • dann bezahlen wir unsere Nachbarn dafür, dass sie ihn uns abnehmen
  • alle bisherigen deutschen Anstrengungen führen dazu, dass sich der weltweite Temperaturanstieg bis zum Ende des Jahrhunderts rechnerisch um 5 Tage verzögert.
Was für ein ideologischer Irrsinn.
Quelle: Spiegel 12/2013, FAZ v.14.01.13. StBA