Montag, 8. September 2014

Mehr Intoleranz wagen

Pakistani vergewaltigen über Jahre Kinder in England, ein Arabisch-Türkischer-Familienclan schießt in Lüneburg um sich, eine „Shariah-Police“ treibt in Wuppertal ihr Unwesen und in Berlin haben schon seit Jahren Libanesisch-Arabische-Clans das Sagen.
   Und wir? Wir haben aus Gründen der politischen Korrektheit Angst davor, die Dinge beim Namen zu nennen. Kotzbrocken sind Kotzbrocken, Irre sind Irre, Vergewaltiger sind Vergewaltiger, Schläger sind Schläger und Verbrecher sind Verbrecher - egal welche Religion sie haben.
   Wenn auf unseren Straßen ein türkisch-arabischer Mob seine Hasstiraden gegen Andersdenkende skandiere und randaliere, müssten auch die letzten Multi-Kulti-Prediger merken, dass etwas schieflaufe. Auch dass ein Arzt mit pakistanischen Wurzeln nicht in einen Topf mit ägyptischen Hasspredigern gehöre. Es könne nicht funktionieren,  alles und jeden integrieren zu wollen, meint Alexander Wendt im Focus
   Multi-Kulti-Fuzzis schwingen die Rassismuskeule. Wir sollen verstehen. Wir sollen verzeihen. Schluss damit. Wer sind wir denn? Meint Sybille Berg in Spiegel-Online. Es würden bei uns Menschen leben, die keine Schranken kennen, die andere töten, ihnen Schaden zu fügen. Dabei sei es vollkommen egal, ob sie religiöse Fundamentalisten, Extremisten, Nazis oder Irre sind. Mit ihnen sei nicht zu diskutieren und ihnen seien keine entschuldigenden Eigenschaften aufgrund ihrer Religion, ihrer ethnischen Herkunft  oder ihrer Sozialisation zuzuschreiben. Wer seine Mitmenschen nicht in Ruhe lasse und sie tyrannisiere müsse bestraft, ausgeschlossen und verachtet werden.
Recht haben sie beide.

Mittwoch, 3. September 2014

Riskieren Journalisten in Kriegsgebieten ihr Leben für die Wahrheit?

Das sind Märchen. Die mediale Realität ist eine andere. Die meisten Recherchen erfolgen unter der Kontrolle oder mit gezielter Unterstützung einer der Kriegsparteien. Somit wird für alle klar, eine objektive Berichterstattung kann es in einem solchen Krieg nicht geben. Die meisten journalistischen Arbeiten dienen propagandistischen Zwecken einer Kriegspartei.
Insbesondere der Konflikt in der Ukraine hat gezeigt, wie einseitige Quellen, Bilder und Recher- chemöglichkeiten zu krassen Fehleinschätzungen führen können. Die unkritische und teilweise unprofessionelle Kriegsberichterstattung hat dazu geführt, dass sich die Spannungen zwischen den ethnischen Gruppen noch verstärkt haben. Medien haben mitgeholfen, die vorhandenen Spannungen zu potenzieren.
Hans-P. Siebenhaar, Handelsblatt Online