Samstag, 9. April 2016

Sozial-Mafia in Goldgräberstimmung

Unterbringung und Integration der Flüchtlinge sollen bis 2017 50 Milliarden Euro kosten. Und das sind 16 % des Bundeshaushalts 2016 von 317 Mrd. Euro.  Aber wir haben´s ja. Notfalls werden halt die Steuern erhöht und die 25 % Nettosteuerzahler in der Bevölkerung  noch mehr ausgepresst.
Doch wer profitiert von den Milliarden? Neben den Einzelhändlern ins- besondere Hotels, Caterer, Ärzte, Wohlfahrtsverbände, Containerher- steller, Immobilienbesitzer, Sprachlehrer, Sozialpädagogen und andere, oft dubiose Geschäftemacher, die sich einen  goldenen Schnitt versprechen. Einige sprechen inzwischen von einer Sozial-Mafia. Und je mehr Flüchtlinge kommen, desto höher steigen die Preise. Beispiele gefällig?
  • In Berlin hat eine Investorengruppe dem Berliner Senat eine mehrjährige Anmietung von 22 Hotels angeboten. Gesamt- volumen des Asyl-Mietvertrages: 600 Mio. Euro oder 1500 Euro pro Bett im Monat (FAZ v. 01.02.16)
  • Das ehemalige Best-Western-Hotel „President“ in Berlin  wurde für eine Kaltmiete von 150.000 Euro/Monat ohne Nebenkosten angemietet. Macht einen  Quadratmeterpreis von 18,52 Euro. Dazu 400.000 Euro Ablöse für das Mobiliar. (FAZ v. 01.02.16)
  • Im ehemaligen Neckermann Gebäude in Frankfurt betreibt das Land Hessen eine Erstaufnahmeeinrichtung für 1600 Flüchtlinge, die dort ein paar Wochen leben, bevor sie weiter verteilt werden. Betreiber ist der Arbeiter-Samariter-Bund. Allein die ärztliche Versorgung macht 8000 Euro/Monat aus. Jährlich Gesamtkosten: 8.3 Mio. Euro/Jahr
  • Auch das Sprachkurs-Business brummt. 2015 standen dafür 299 Mio. Euro bereit. 2016 verdoppelt sich der Ansatz fast auf 559 Mio. Euro.
  • Caterer  können mit 10-15 Euro/Tag und Flüchtling für eine Vollversorgung kalkulieren. Einem Hartz-IV-Empfänger stehen dagegen 5 Euro/Tag für Ernährung zu.
  • Die Gesundheit ist neben der Unterkunft der größte Kostentreiber. Dafür sind im Schnitt 200 Euro pro Flüchtling und Monat fällig.
Wie viel der komplette Betrieb einer Flüchtlingseinrichtung kostet, darüber gibt es keine Auskunft. Solche Informationen bleiben unter Verschluss. Sie enthalten politischen Sprengstoff und man befürchtet noch mehr Verteilungskonflikte.
FAZ v. 18.02.2016 >>> Hier der Artikel

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